So gelingt die Rückkehr für Expat-Kids

Expat-Kids sehen der Rückkehr aus dem Ausland oft skeptisch entgegen. Mit Verständnis und praktischen Hilfestellungen sorgen Eltern dafür, dass die Reintegration gelingt.

 

Die Rückkehr nach Deutschland steht vor der Tür? Das bedeutet in vielen Expatfamilien gemischte Reaktionen: Der Vorfreude der Eltern steht Skepsis oder gar Widerstand bei Kindern und Teenagern gegenüber. Kein Wunder, schließlich lieben die wenigsten Kinder Veränderungen. Und nun sollen sie sich freuen, dass der vertraute Alltag ein Ende hat und ein Neuanfang wartet in einer Umgebung, die sie im Zweifel nur von jährlichen Heimaturlauben kennen.

Was können Sie als Eltern tun, um Ihre Kinder sinnvoll zu unterstützen?

 

 

Teamgeist stärken

Zeigen Sie Ihren Kindern, dass Sie sich als Team verstehen! Beziehen Sie den Nachwuchs in altersgerechter Weise in alle Überlegungen und in die Vorbereitung des Umzugs mit ein. Erklären Sie vor allem deutlich, warum der Ortswechsel notwendig wird. Überlegen Sie gemeinsam, welche Vorteile mit der neuen Lebenssituation verbunden sein werden: vielleicht die größere Nähe zu Verwandten oder mehr Freiheiten im Alltag? Doch machen Sie keine unrealistischen Versprechungen.

 

Recherchieren und vorbereiten

Je eher feststeht, in welche Schule oder welchen Kindergarten Ihr Kind gehen wird, umso besser. Ermuntern Sie Ihr Kind, schon vorab Kontakt aufzunehmen. Vielleicht ist während des nächsten Heimaturlaubs auch ein Schnupperbesuch in der neuen Klasse oder Gruppe möglich? Klären Sie frühzeitig, ob eventuell Fremdsprachenkenntnisse oder andere Lerninhalte nachgeholt werden müssen. Ganz wichtig ist vor allem für Teenager das Gefühl der Zugehörigkeit zu Schulkameraden oder Clique. Achten Sie deshalb auch auf die Gepflogenheiten: Was ist in Sachen Outfit, Musik usw. in der neuen Schule gerade „angesagt“?

 

Abschied nehmen

Jedem Neuanfang geht ein Abschied voraus – und der ist auch für Kinder mitunter einer schmerzliche Erfahrung. Geben Sie Ihren Kindern daher Gelegenheit, Freunden, Klassenkameraden und Lieblingsplätzen „Auf Wiedersehen“ zu sagen und ermuntern Sie sie, nach Wegen zu suchen, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben.

 

Geduldig sein

Vermutlich lässt sich nicht ganz vermeiden, dass Ihre Kinder vorübergehend mit der Umstellung der Lebensumstände zu kämpfen haben. Das ist normal und geht vorüber. Bleiben Sie einfach hellhörig, zeigen Sie Verständnis und ermuntern Sie sie, auch ambivalente Gefühle auszusprechen und anzunehmen. Dann stehen die Chancen gut, dass bald auch die mit der Rückkehr verbundenen Vorteile wieder stärker in den Fokus rücken und der Neustart gelingt.

 

 

Worauf freuen Sie sich beim Gedanken an die Rückkehr? Was ist Ihren Kindern besonders wichtig? Teilen Sie Ihre Erfahrungen im Kommentarfeld am Ende der Seite!

 

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