Alltag für Expat-Partner: Kleine Schritte mit großer Wirkung

Die Zeit im Ausland ganz bewusst genießen? Das gelingt Expat-Partnern am besten mit einer motivierenden Alltagsstruktur!

 

Während Expats im Ausland meist in Arbeit versinken, kämpfen viele mitausgereiste Partner mit einem vermeintlichen Luxusproblem: zu viel Zeit! Den Morgen gemütlich beginnen, in den Tag hineinleben, bummeln, im Internet surfen oder stundenlang mit der Nase zwischen zwei Buchdeckel stecken: Natürlich macht das nach der anstrengenden Umzugsphase eine gewisse Zeit lang Spaß. Doch schnell kommt der Zeitpunkt, an dem die eigene Berufstätigkeit und der damit verbundene Rhythmus schmerzlich vermisst werden. Doch Jammern gilt nicht! Viel besser ist es, dem Alltag im Ausland eine Struktur zu geben, die latente Gefühle von Unzufriedenheit und Trägheit in Motivation und Energie verwandelt!

 

Bestandsaufnahme mit dem Kalender

Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme mithilfe des Kalenders: Geben äußere Bedingungen, wie die Arbeitszeiten des Partners und Schulzeiten der Kinder, einen festen Tages- oder Wochenrhythmus vor? Ist er wirklich unverrückbar? Wie sehen die freien Zeitfenster aus? Wie viel Zeit möchten und können Sie verplanen?

 

Interessen und Möglichkeiten in Einklang bringen

Gönnen Sie sich dann ein ganz persönliches „Wunschkonzert“ und schreiben Sie zunächst einmal unzensiert auf, was Sie gerne tun würden. Auch im Ausland ihr eigenes Geld verdienen, mit dem Joggen anfangen, Saxophon spielen oder die Landessprache lernen – was immer Ihnen durch den Kopf schießt. Spüren Sie, wie Ihre Energie erwacht?

Erst jetzt klopfen Sie Ihre Wünsche mit den Realitäten vor Ort ab. Die Kunst hierbei: Nicht gleich resignieren, sondern mögliche Alternativen entdecken! Die Luftverschmutzung in Ihrem Wohnort macht Joggen zur Qual? Vielleicht könnte die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio eine Alternative sein? Die fehlende Arbeitserlaubnis oder andere Hindernisse torpedieren eine Jobsuche? Auch ein Ehrenamt ermöglicht Herausforderungen, soziale Kontakte und Anerkennung.

 

Starten

Nehmen Sie sich vor, in den nächsten 48 Stunden aktiv zu werden und einen kleinen Schritt zu tun: Schon der Anruf zur Vereinbarung einer Probestunde im Yogakurs beispielsweise genügt, um ins Handeln zu kommen! Die nächsten Schritte folgen zwangsläufig.

 

Jeden Tag gut beginnen

Zu guter Letzt noch ein Extratipp für mehr Energie im Alltag: Starten Sie den Tag mit einem Ritual, das Ihren ganz persönlichen Vorlieben entspricht. Egal ob Laufen, Yoga, Tagebuchschreiben, ein paar Seiten lesen oder einige Minuten Meditation: Tun Sie möglichst rasch nach dem Aufstehen aktiv etwas, das Ihnen gut tut! Achtung: Sich die neuste Folge der Lieblingssoap anschauen gilt nicht – aktiv heißt das Zauberwort! Mit Ihrem Morgenritual geben Sie Ihrem Tag bereits zu Beginn Struktur und tanken Energie und das gute Gefühl, etwas geleistet zu haben.

Strukturen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, der Sicherheit und Halt vermittelt. Mit dem Start im Ausland gehen uns alte Strukturen zunächst verloren – aber Sie gewinnen die großartige Chance, sich in Ihrem neuen Umfeld genau die Strukturen zu schaffen, die Ihren Wünschen entsprechen!

 

Wie schaffen Sie sich in Ihrem Expat-Alltag Ihre Struktur? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und teilen Sie Ihre Tipps im Kommentarfeld weiter unten!

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